Edelstahl kostet im Laden mehr. Über einige Jahre gerechnet ist es meist günstiger. Hier ist die ehrliche Rechnung.
Ein Kunststoffbehälter ist günstig, aber nur von kurzer Dauer. Er verfärbt sich, verformt sich, nimmt Gerüche auf und wird ersetzt – oft innerhalb eines Jahres oder zwei, manchmal sogar früher, wenn er rissig wird oder trüb erscheint. Wiederholen Sie diesen Zyklus bei einer Schublade voller Behälter, und die „günstige“ Option kostet Sie immer wieder.
Ein lebensmittelechter Stahlbehälter kostet einmal mehr. Dann hält er jahrelang, oft ein Jahrzehnt oder länger. Kein Ersatzzyklus. Der höhere Preis verteilt sich auf eine viel längere Lebensdauer, und die Kosten pro Jahr liegen unter denen von Kunststoff.
Denken Sie daran wie an eine gute Pfanne im Vergleich zu einer Wegwerfpfanne. Der Anschaffungspreis ist höher; die Gesamtkosten über die Lebensdauer sind niedriger.
Es gibt auch einen Kostenfaktor, der nicht auf dem Kassenbon steht: die kleine, wiederkehrende Mühe, Dinge zu ersetzen, die verschleißen, und die unterschwellige Unsicherheit darüber, was ein sich zersetzender Kunststoffbehälter mit Ihrem Essen macht. Stahl beseitigt beides.
Der ehrliche Vorbehalt: Wenn Sie einen Behälter nur für ein paar Monate brauchen oder Gewicht und Anschaffungspreis wichtiger sind als alles andere, kann Kunststoff in diesem speziellen Fall die günstigere Wahl sein. Für die tägliche Aufbewahrung, die Sie über Jahre nutzen, gewinnt Stahl bei den Kosten gerade deshalb, weil Sie ihn nicht ständig neu kaufen müssen.
Einmal kaufen. Aufhören zu ersetzen. Das ist das ganze Argument.
Essen sollte ohne Zweifel aufbewahrt werden.